Kategorie: Küche

  • Käse-Marmeladenbrot mit Senf

    Käse-Marmeladenbrot mit Senf

    Der Kühlschrank ist leer. Also richtig leer. So leer, dass selbst das Licht beim Aufgehen kurz überlegt, ob sich das noch lohnt.

    Drin sind:
    Butter.
    Käse.
    Marmelade.
    Senf.

    Und Brot vom Vortag liegt noch rum.

    Challenge accepted.


    Bauanleitung für kulinarische Verwirrung

    Schritt 1: Brot.
    Schritt 2: Butter drauf. Dick. Weil wir heute keine halben Sachen machen.
    Schritt 3: Käse, zwei bis vier Scheiben. Weil eine sieht traurig aus.

    Bis hierhin alles normal. Sehr bürgerlich. Sehr solide.
    Und dann passiert es: Marmelade. Einfach drauf. Nicht schüchtern sein. Und zu guter Letzt ein ordentlicher Spritzer Senf auf die Marmelade. Das schmeckt bestimmt himmlisch mit dem Käse zusammen.

    Wenn man kurz innehält und das Werk betrachtet, denkt man vielleicht: „Ich hätte auch einfach Müsli kaufen können.“

    Aber wir sind nunmal jetzt an diesem Punkt angelangt.


    Der erste Biss

    Erstaunlich wenig Katastrophe.

    Erst kommt süß. Dann Käse. Dann so: Oh, hallo Senf.
    Und plötzlich steigt er dir in die Nase. Der Senf. Verwöhnt vom lecekren Marmeladen-Käsebrot beißt er sich in die Nasenschleimhaut.

    Willkommen in der Realität.


    Und weil wir schon dabei sind: Butterkaffee

    Kaffee kochen.
    Ein Stück Butter rein.

    Warum?
    Weil sie da ist.

    Kurz umrühren. Es sieht aus wie ein Experiment im Chemieunterricht, aber es schmeckt tatsächlich weich und irgendwie… vollmundig. Man fühlt sich ein bisschen wie jemand, der das geplant hat.

    Ist das Haute Cuisine? Nein.
    Ist es essbar? Ja.
    Würde ich es mir morgen wieder machen? Vermutlich nicht.

  • Curryketchup als Salatdressing verwenden

    Curryketchup als Salatdressing verwenden

    Es gibt Ideen, die entstehen nicht aus kulinarischer Liebe zum Detail, sondern weil man beim Blick in den Kühlschrank feststellt, dass man vergessen hat, einzukaufen.

    Blattsalat ist da. Gurke auch. Tomaten sowieso.
    Nur das Dressing fehlt. Und dann steht sie dort – wie seit jeher treu an meiner Seite – eine Flasche Hela Curry Gewürzketchup.

    Die naheliegende Reaktion:Warum eigentlich nicht?


    Ein kurzer Realitätscheck

    Ein klassisches Dressing besteht im Kern aus Öl, Säure, Süße und Gewürzen. Curry-Ketchup bringt davon bereits einiges mit:

    • Tomate als Basis
    • Essig für die Säure
    • Zucker für die Süße
    • Salz und Currymischung für die Würze

    Tatsächlich fehlt für ein Dressing nur etwas Fett für die Balance und etwas Flüssigkeit.

    Mit ein paar Anpassungen am Ketchup lässt sich also vermutlich auch ein Salatdressing herrichten.


    Die Grundidee

    Zutaten

    • 2 EL Hela Curry Gewürz Ketchup
    • 1 EL neutrales Pflanzenöl (Sonnenblumen-,Raps-)
    • 1 TL Essig
    • 2–3 EL Wasser
    • etwas Pfeffer

    Optional: Honig


    Zubereitung

    Curryketchup, Öl und Essig in einer kleinen Schüssel glattrühren. Anschließend das Wasser nach und nach zugeben, bis eine cremige, aber fließfähige Konsistenz entsteht. Zum Schluss mit Pfeffer abschmecken.


    Und wie schmeckt das?

    Überraschend ausgewogen.

    Die Süße ist im Zusammenspiel mit frischem Gemüse weniger intensiv als erwartet. Die Curry-Note sorgt für eine angenehme Würze, ohne zu aufdringlich zu sein. Gerade bei einem klassischen Eisbergsalat mit Gurke, Tomate und etwas Mais entsteht eine interessante Kombination in Richtung eines Cocktail- oder French-Dressings.

    Ich kann mir das Dressing vorstellen mit:

    • Eisbergsalat
    • Paprika
    • Mais
    • gebratenen Hähnchenstreifen oder auch Thunfisch und Käse
    • einfachen Nudelsalaten

    Mit Rucola oder ähnlichen Salaten ist es sicher zu intensiv.

    Fazit: Manchmal muss man auch Hela Gewürzketchup als Salatdressing nehmen, auch das geht hervorragend!