Manchmal soll es einfach nur schnell gehen: wenig Abwasch, wenige Zutaten und trotzdem etwas Warmes auf dem Tisch. Genau dafür ist diese Schinken-Erbsen-Pasta gemacht. Sie kostet nicht viel, braucht nur eine Pfanne und einen Topf und schmeckt so unkompliziert, dass sie auch an Tagen funktioniert, an denen man eigentlich gar keine Lust aufs Kochen hat.
Die Zutaten sind ganz bewusst alltagstauglich gewählt. Alles bekommt man in Deutschland problemlos bei Aldi oder Lidl, oft sogar als Hausmarke zu einem fairen Preis. Das Gericht ist cremig, sättigend und mild im Geschmack. Wer mag, serviert einfach einen kleinen grünen Salat oder ein Stück Brot dazu. Dann reicht das Essen entspannt für drei Portionen mit Beilage oder für vier kleinere Portionen ohne Extras.
Warum dieses Gericht so praktisch ist
Diese Pasta ist ein gutes Beispiel dafür, wie man mit wenig Aufwand ein brauchbares Abendessen hinbekommt. Die Kombination aus Nudeln, Schinken, Erbsen und einer einfachen Sahnesauce ist nicht aufregend, aber genau das ist der Punkt: Es soll schmecken, füllen und schnell auf dem Tisch stehen. Außerdem lässt sich das Rezept leicht anpassen. Wer keinen Schinken mag, nimmt einfach mehr Gemüse. Wer es herzhafter will, gibt etwas Käse dazu.
Besonders angenehm ist auch, dass fast keine Vorarbeit nötig ist. Die Erbsen kommen direkt aus dem Tiefkühlfach, der Schinken ist schnell geschnitten, und die Sauce ist in wenigen Minuten fertig. Dadurch eignet sich das Gericht perfekt für Feierabend, Uni, Homeoffice oder den großen Hunger nach einem langen Tag.
Rezept
Einkaufsliste für 3 Portionen mit Beilage
300 g Pasta, zum Beispiel Penne oder Fusilli
150 g Kochschinken oder gewürfelter Schinken
200 g TK-Erbsen
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 ml Sahne oder Kochsahne
100 ml Milch oder Wasser
1 EL Öl oder Butter
40 g geriebener Parmesan oder Reibekäse
Salz, Pfeffer und etwas Muskat
Optional als Beilage: ein kleiner Beilagensalat oder Baguette
Zubereitung
Schritt 1: Setze zuerst einen großen Topf mit Salzwasser auf und koche die Nudeln nach Packungsangabe. Nimm sie am besten einen Moment vor dem Ende aus dem Wasser, damit sie später in der Sauce nicht zu weich werden. Hebe vor dem Abgießen etwa eine Tasse Nudelwasser auf.
Während die Nudeln kochen, hast du genug Zeit für die Sauce. Genau das macht das Rezept so entspannt: Alles läuft nebeneinander, und am Ende kommt nur noch zusammen, was zusammengehört.
Schritt 2: Schäle die Zwiebel und den Knoblauch und schneide beides fein. Erhitze Öl oder Butter in einer großen Pfanne und dünste die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig. Gib dann den Knoblauch dazu und rühre kurz um, damit er nicht verbrennt.
Dieser kleine Schritt sorgt schon für Geschmack, ohne dass man lange in der Küche stehen muss. Es riecht sofort nach etwas Warmem und Hausgemachtem, und genau das macht die Sauce später so rund.
Schritt 3: Schneide den Schinken in Streifen oder Würfel und gib ihn in die Pfanne. Lass ihn ein bis zwei Minuten mitbraten. Danach kommen die TK-Erbsen dazu. Rühre alles gut durch und gib Sahne sowie Milch oder Wasser hinein. Wenn die Sauce zu dick wirkt, kannst du später etwas vom Nudelwasser ergänzen.
Jetzt entsteht die eigentliche Basis des Gerichts. Die Erbsen werden nicht zerkocht, sondern bleiben angenehm bissfest. Der Schinken gibt Würze, und die Sahne macht alles schön cremig, ohne kompliziert zu werden.
Schritt 4: Würze die Sauce mit Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Muskat. Lass sie dann drei bis vier Minuten leicht köcheln. Gib den geriebenen Käse dazu und rühre ihn ein, bis die Sauce etwas gebunden ist. Falls sie zu fest wird, hilft ein Schluck Nudelwasser.
Probier die Sauce jetzt einmal kurz. Oft braucht sie gar nicht viel, vielleicht nur eine Prise mehr Pfeffer oder ein wenig Salz. Genau diese einfache Abschmeck-Runde macht aus einem schnellen Gericht ein wirklich brauchbares Essen.
Schritt 5: Gib die abgegossenen Nudeln in die Pfanne und mische alles gründlich. Wenn die Pasta die Sauce gut aufgenommen hat, ist das Gericht fertig. Wer möchte, serviert dazu einen einfachen Salat oder etwas Brot.
Wenn du es noch leichter halten willst, lass die Beilage einfach weg. Das Gericht ist auch so schon sättigend genug. Mit einem kleinen Salat wirkt es etwas frischer, mit Brot eher wie ein gemütliches Abendessen zum Auftunken der restlichen Sauce.
Tipps für noch weniger Aufwand
Wenn du wirklich gar keine Energie hast, kannst du statt frischer Zwiebel auch Zwiebelwürfel aus dem Tiefkühlfach nehmen. Ebenso funktioniert die Sauce mit Kochsahne, weil sie nicht so schnell gerinnt. Wer mag, kann zusätzlich Mais, Champignons aus der Dose oder etwas TK-Spinat ergänzen. Das Rezept bleibt trotzdem günstig und unkompliziert.
Ein weiterer Vorteil: Die Pasta lässt sich gut aufwärmen. Am nächsten Tag einfach mit einem kleinen Schuss Wasser in der Pfanne oder Mikrowelle erhitzen. So wird aus einem schnellen Abendessen sogar noch ein unkompliziertes Mittagessen.
Solche Gerichte sind oft die besten, weil sie ohne Show auskommen. Keine langen Vorbereitungen, keine exotischen Zutaten, kein Stress. Nur ein ehrliches, schnelles Essen, das satt macht und den Feierabend ein Stück leichter macht.
Bis bald, Peter
